Prüfer für Kreditkartennummern
Häufige Fragen
Was man über die Prüfung von Kartennummern wissen sollte
Was ist das Luhn-Verfahren?
Das Luhn-Verfahren, auch Modulo-10-Formel, ist eine einfache Prüfsumme für Nummern wie Kreditkarten oder IMEI. Von rechts her wird jede zweite Ziffer verdoppelt, alle Ziffern werden addiert, und die Summe muss durch 10 teilbar sein. Es findet Tippfehler, garantiert aber nicht, dass die Karte existiert.
Wie wird das Kartensystem erkannt?
Am Anfang der Nummer, der IIN oder BIN. Visa beginnt mit 4, American Express mit 34 oder 37, Mastercard mit 51–55 oder 22–27, Discover mit 6011 oder 65. Jedes System hat außerdem eigene gültige Längen: Amex hat 15 Ziffern, die meisten anderen 16.
Heißt eine gültige Nummer, dass die Karte benutzbar ist?
Nein. Ein Werkzeug wie dieses prüft nur, ob die Nummer dem Luhn-Verfahren und den Formatregeln des Kartensystems folgt. Ob die Karte wirklich existiert, aktiv ist, abgelaufen ist oder Deckung hat, kann es nicht wissen: Das sieht erst die Bank bei einer echten Zahlung. Gerechnet wird außerdem im Browser, gesendet wird nichts.
Welche Kartensysteme erkennt der Prüfer?
Er erkennt Visa, Mastercard, American Express, Discover, Diners Club, JCB, UnionPay und Maestro, indem er die ersten Ziffern der Nummer liest und prüft, ob die Länge zu diesem System passt.
Heißt eine gültige Nummer, dass die Karte funktioniert?
Nein. Die Prüfung sagt nur, dass die Nummer dem Luhn-Verfahren und dem Format ihres Systems folgt. Ob die Karte existiert, aktiv ist, abgelaufen ist oder Deckung hat, erfährt erst die Bank bei einer echten Zahlung.